Ein handmade Geschenk - und warum mir das oft so schwerfällt

Als Allererstes darf ich euch alles noch ein gutes neues Jahr wünschen! Viel Glück, Gesundheit und das ihr eure Wünsche und Ziele erreicht! Und vor allen Dingen viel Zeit an der Nähmaschine und viel Kreativität wünsche ich euch :) Ich hoffe, ihr hattet eine tolle Zeit über Weihnachten und Silvester?
So, aber jetzt geht das mal los hier, ich habe euch schließlich was zu zeigen.
Zu Geburtstagen und Weihnachten gibt es inzwischen oft selbstgenähte Geschenke von mir. In den meisten Fällen gibt es sogar eindeutige Wünsche, die vorher so fallen gelassen werden. Das war bei meiner Schwägerin auch so, nur das sie den Wunsch dann erst an Weihnacht erfüllt bekommen hat, denn zum Geburtstag hatte ich schon dieses Shirt fertiggestellt.


Bisher hatte meine Schwägerin tatsächlich noch wenig von mir bekommen, weil ich mir so schwer bei der Schnittwahl tue. Das ist übrigens meist mein größtes Problem beim nähen für andere, vor allen Dingen Frauen. Jeder hat so seinen eigenen Stil und man will ja auch etwas machen, was am Ende gefällt und gern getragen wird.


Schlußendlich entschieden habe ich mich für das Madeira Shirt von Pech und Schwefel.  Mit dem unten angesetzten Saum aus einem anderen Stoff ist es nicht nur ein schlichtes Shirt und wird dadurch insgesamt auch ein wenig länger, was wohl ganz gut zum Stil der Beschenkten passt. Das Shirt ist super zu nähen, im Endeffekt besteht ja die Besonderheit beim Saum. Hier musste ich schon den ein oder anderen Knoten im Hirn erst lösen, das lag aber nicht an der Anleitung, sondern einzig an mir. Obwohl es tatsächlich ohne Auftrennen ging :) Bei Viskosejersey wäre das auch ganz gemein...


Ich glaube, es kam ganz gut an und der Wunsch wurde ja dann zu Weihnachten erfüllt :) Dazu an anderer Stelle mehr.


Nachdem mein Bruder ja auch von mir immer Fotos macht, haben die Beiden den Auftrag erhalten wenn sie über Sylvester wegfahren, vielleicht das ein oder andere Foto zu machen. Und dann kamen sie zurück mit solch genialen Bildern. Im Hintergrund könnt ihr übrigens den Kalterer See in Südtirol sehen. Da dürfen sie gerne öfter in den Urlaub fahren ;)


Die Stoffe sind im Übrigen vom Sonntagshasen. Der schwarze Stoff ist ein Viskosejersey der ganz wunderbar fällt und die schwarz-weiß-karierte Blende ist mehr ein Strickstoff. Aber ich wollte es eben gerne schlichter halten...

Verschenkt ihr gerne selbstgenähte Klamotten? Und seid ihr euch da auch manches Mal so unsicher, ob es am Ende gefällt?

Liebe Grüße,


Schnitt: Madeira Shirt von Pech und Schwefel
Stoff: Sonntagshase

P.S.: Der Schnitt wurde mir im Rahmen des Probenähens von Pech und Schwefel zur Verfügung gestellt. Die Meinung ist jedoch meine eigene. 

Kommentare:

  1. Ich habe auch erst 2016 angefangen, selbstgenähte Klamotten zu verschenken. Klar, kleine Täschchen etc. schon länger. Aber bei Kleidung ist es doch schwieriger...
    Bei meiner Mama und auch beim Herzmann ist die Überraschung geglückt. Bei meiner Schwester wollte ich kein Risiko eingehen. Sie bekam also "nur" einen Gutschein: Sie soll sich Schnitt und Stoff aussuchen, ich nähe es dann. Fand sie super :)

    Toll, dass dein Geschenk auch geglückt ist, und du dann auch noch so tolle Fotos bekommen hast :) Meine verschenkten Sachen werden dem Blog wohl fern bleiben, aber das ist schon okay für mich, wenn auch bei manchen Sachen schade, weil ich schon sehr stolz darauf bin.

    Liebe Grüße!

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  2. Selbstgenähte Kleidung verschenke ich meist nur an Kinder! Bei den Erwachsenen finde ich das schon schwierig!
    Das Shirt ist super und steht Deiner Schwägerin sehr gut!!! Das find ich toll, dass Du die Bilder hier zeigen darfst!
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute im neuen Jahr!!! Viel Glück und Gesundheit!

    Liebe Grüße
    Christiane

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  3. Oh ja, ich finde es extrem schwer, Kleidung für Erwachsene zu nähen. Soll es eine Überraschung werden, ist es schwierig an die genaue Größe zu kommen. Stoffauswahl und Schnitt ist, wie bei dir, immer ein Glücksgriff. Oder auch nicht... Meistens hatte ich jedoch Glück und es kam nach anfänglicher Skepsis gut an.
    Aber ehrlich gesagt finde ich es noch schwieriger, jemanden Schnitt und Stoff selbst auswählen zu lassen. Meistens können sich die Leute anhand der Probebeispiele nicht entscheiden oder sich vorstellen, wie ihr zukünftiges Exemplar aussehen wird. Da höre ich nur "nee, ist mir zu bunt/ zu dunkel/ zu rosa..."
    Und mit meinem Mann Stoff auszuwählen ist wie Topfschlagen im Minenfeld... Das klappt nur überraschungsmäßig mit vollendeten Tatsachen :)

    Viele Grüße,
    Simone

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