Baby Cardigan

Warum meine Stoffreste gerade weniger werden, warum es Sinn macht Plottdateien ohne einen gewissen Verwendungszweck zu plotten und warum ich Größenlabel in jedes Kleidungsstück mache, das möchte ich euch heute erzählen.

Ich versuche mich in letzter Zeit in Stoffabbau. Gerade die kleineren Reste nehmen ja mehr Platz weg als ein Stoff, der noch nicht angeschnitten wurde. Und so wurde aus den Resten meines Cardigans auch gleich ein Cardigan für den Mini-Metterlink.


Genäht nach dem Schnitt von Kid5 ist so ein Cardigan ein sehr praktisches Kleidungsstück für kleine Babies. Er lässt sich leicht anziehen, muss nicht über den Kopf (wobei das zum Glück meist kein großes Problem bei uns ist) und sieht dabei noch total niedlich aus. 


Ich wollte dem schwarz-weißen Stoff gerne noch etwas Farbe geben und habe deshalb blauen Jersey zum einfassen verwendet. 


Der kleine Vogel, ein Freebie von Misses Cherry, fand dann auch noch seinen Weg auf den Cardigan. Ich habe mir eine ganze Menge babytauglicher Dateien auf einmal geplottet und so wühle ich in meiner Schatzkiste, wenn ich meine das noch etwas fehlt. Hat auch den Vorteil das der Plotter nicht jedes Mal aktiviert werden muss und die Folien meist recht effektiv genutzt werden. Das gleiche mache ich im Übrigen auch mit Größenetiketten. 

Die Größenetiketten haben sich bei mir schon sehr bewährt: Gerade bei den Babyklamotten weiß man schnell nicht mehr, welche Größe man denn nun genäht hat. Und gerade weil die Kleinen so schnell wachsen, verliert man sonst schnell den Überblick, welche Klamotte gerade passt, zu groß ist oder vielleicht schon zu klein ist.
Aber auch in meinen Klamotten gibt es meist ein Größenlabel, obwohl sich hier die Größe nicht so schnell ändert. Jedoch hatte ich beim Kleiderschrank aussortieren schon die Erfahrung gemacht, das sich Klamotten mit Größenlabel viel schneller weitergeben lassen.


Ich hatte im Übrigen schon einmal ganz zufällig Partnerlook mit dem Mini-Metterlink an. Jedoch nicht lange, denn hier wird fleißig gespuckt... Die Waschmaschine läuft also regelmäßig...

Viele liebe Grüße,



Stoff: Reste von meinem Cardigan
Schnitt: Kid5
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BasicShirt

Hallo hier bin ich wieder! Nun hat es doch eine Zeit lang gedauert bis ihr mich wieder zu sehen bekommt. Das lag nicht daran dass ich nicht zum nähen kam, Den schon vor der Geburt des kleinen Mini-Metterlinks entstanden auch noch ein paar Sachen für mich. Es scheiterte eher an den Fotos und auch bei diesen Bildern kräht im Hintergrund der Mini-Metterlink. 


Wie in meinem Abschlusspost zu du den #mymaternityessentials bereits angekündigt, fehlen mir noch ein paar Dinge in meinem Kleiderschrank. Dazu zählen Basic Shirts. Deshalb macht heute direkt ein Basic Basic Shirt den Anfang. Wer würde nicht ein weißes Shirt es Basic im Kleiderschrank bezeichnen? Und dann heißt auch noch der Schnitt  "Basic Shirt", der demnächst bei Pech & Schwefel erscheint.


Ein schlichtes Shirt also das mit Rundhals oder V-Ausschnitt genäht werden kann,  mit langen oder kurzen Armen, also durch und durch Basic. Wie ihr seht habe ich mich für den V-Ausschnitt und die kurzen Arme entschieden.

Beim Halsbündchen musste ich leider stückeln und auf den Bildern habe ich dann gesehen, das ich es mit der Nahtzugabe doch zu gut gemeint habe... Das werde ich nochmal ändern. Das sollte aber kein Problem für euch sein, denn eigentlich ist ein Schnittteil für das Bündchen enthalten. Sowas mag ich ja an Schnitten!


Genäht ist das Shirt aus einem wunderbaren Stoff von Nosh, der eigentlich als Bündchen deklariert ist. Ich finde ihn aber wunderbar zum Tragen und durch die etwas dickere Qualität muss ich nicht fürchten das das Shirt durchsichtig ist. 

Ich habe hier zum ersten Mal Nosh- Stoffe vernäht und bin von der Qualität wirklich begeistert. Ich freue mich darauf die Reste des Stoffes tatsächlich als Bündchen zu verwenden. Denn wenigstens für Klamotten für den Mini-Metterlink wird es noch genügen. 


Ich trage auf den Bildern im übrigen noch meine Schwangerschaftshose und da diese relativ gut passen (meine anderen Hosen sind mir leider jetzt zu groß) bin ich am überlegen ob ich diese nicht einfach umnähen kann. Solltet ihr mir hierzu einen Tipp haben gerne her damit! Weil leider funktioniert es ja nicht, nur den Bauchbund zu entfernen...

Ihr werdet in naher Zukunft noch unterschiedliche Shirt-Schnitte bei mir zu sehen bekommen, denn mein Shirt Regal brauche dringend Nachschub. Und das ist schließlich die beste Gelegenheit, die unterschiedlichen Shirt- Schnitte im Ordner durch zu probieren.

Viele liebe Grüße,

Stoff: gesponsert von Nosh
kostenlos im Rahmen des Probenähens zur Verfügung gestellt


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#mymaternityessentials oder wie gehts jetzt weiter?

Heute ziehen wir ein Fazit zum Thema #myfallessentials. Oder wie ich es für mich umbenannt habe: #mymaternityessentials.

Tja, meine Schwangerschaft ist seit 5 Wochen vorbei und momentan hält uns der Mini-Metterlink ziemlich wach. Trotz allem brauche ich etwas zum anziehen und die lange Übelkeit hatte etwas Gutes: Mir passen nicht nur die normalen Klamotten  wieder, sondern sie sind mir teilweise sogar etwas zu groß. Das fällt vor allen Dingen bei den Hosen auf. Dazu aber später mehr.

Doch wie kam ich mit meinen Essentials während der Schwangerschaft klar? Als kleine Erinnerung nochmal die Grafik mit meinen, ich nenne sie mal "Anfangsessentials", die ich zu Beginn genauer vorgestellt habe.



Wie kam ich damit nun also zurecht? 


Gut! Es gab zwar Dinge, die ich so gut wie gar nicht getragen habe, dafür aber auch andere Dinge, die ich fast ständig anhatte. Gerade bei den Jacken ist die Zeit natürlich kurz, in der sie temperaturbedingt zum Einsatz kommen. Da hat mir aber mein Wind- & Wetterparka wunderbar über den ganzen Winter geholfen. Auch der gestreifte Cardigan kam nicht ganz so oft zum Einsatz. Ich bin mir aber noch nicht schlüssig ob es an der Länge des Cardigan liegt oder ob er mir zu "bunt" bzw. unruhig ist. Meine schwarzen Kauf-Cardigans kombiniere ich nämlich gerne!
Meine Elsen hatte ich gerne an, besonders meine schwarze Else. Auch meine Blazer habe ich gerne getragen und bei den Röcken besonders den Jeansrock. Der hat auch wunderbar bis zum Schluß gepasst. Hingegen hat mir Tante Hertha und das Ravenna Top irgendwann nicht mehr an mir gefallen, gepasst hätten sie auch noch.

Zusätzlich kamen gerade im Winter noch zwei Longsleeves zum Einsatz, die auf dieser Grafik fehlen und auch mein Toaster Sweater Insgesamt war ich mit meiner Planung also doch relativ richtig gelegen und mein Wunsch, nichts extra für die Schwangerschaft zu nähen, sondern was ich auch anschließend tragen kann.

Lässt sich diese Garderobe also analog für den Frühling übernehmen?


Nein, aber das liegt vor allen Dingen daran, das Kleider zum stillen nicht so richtig praktisch sind. Und auch die Schwangerschaftshosen sollten jetzt dann aussortiert werden.

Was brauche ich dann für meine Garderobe für den Frühling?


Eine Lederjacke! Ich dachte ich komme ohne aus, als ich meine Kunstlederjacke wegen der vielen Abnutzungserscheinungen aussortiert habe. Inzwischen habe ich diese aber wieder rausgeholt und schäme mich bei jedem tragen ein bisschen, da sie tatsächlich die einzige Jacke für die momentanen Temperaturverhältnisse in meinem Kleiderschrank ist und weil mir auch der Schnitt am meisten zusagt. Hier schaue ich mich aber schon nach Schnitten und Stoffen um. Inzwischen ist Frau Tina von Schnittchen, ein Lederjackenschnitt aus der La Maison Victor und Aberdeen Jacket von Rock the Switch in der engeren Auswahl. Entschieden habe ich mich aber noch nicht, vor allen Dingen brauche ich dafür noch das richtige Kunstleder, das strapazierfähig, nicht zu dick und auch nicht zu dünn ist. Habt ihr noch weitere Schnittvorschläge oder gerne auch Stoffvorschläge?

Auch neue Hosen werden einziehen müssen, denn meine genähten Jeanshosen rutschen alle. Und wenn man in einem Arm das Kind trägt, dann kann man nicht mit der anderen Hand ständig die Hose hochziehen. Deshalb trage ich jetzt noch am ehesten meine Schwangerschaftshosen, die kann man nämlich noch gut enger stellen mit einem Gummi am Bund oder dann eben einen Rock. Hier werde ich aber bald wieder eine Ginger Jeans in Angriff nehmen und darauf freue ich mich richtig!

Auch T-Shirts müssen in meinen Schrank einziehen! Denn meine Outfits müssen ja jetzt für ein Jahr weniger businesstauglich sein als alltagstauglich mit Kind. Und da schwebt mir momentan der Look mit einer lässigen Jeans, T-Shirt und einer tollen Jacke oder dann auch mal ein Blazer vor. Hier werde ich wohl mehrere Schnittmuster nähen und euch dann auch hier vorstellen!

So und nun zu meinem Problem: Bisher komme ich nicht wirklich zum nähen und bis auf die T-Shirts sind die Projekte eher umfangreich. Ich bin also gespannt, wann ich sie tatsächlich umsetzen kann.


Hier noch ein Schnappschuss von einem unserer Spaziergänge. Meine Lynn ist in meinen Kleiderschrank also zurückgekehrt.

Und wie geht es weiter? 

Sobald die Zeit es zulässt, will ich mich an die Umsetzung der obenstehenden Projekte machen. Anschließend gehört auch das ausmisten meines Kleiderschrankes dazu, aber an erster Stelle steht momentan die Zeit mit dem Mini-Metterlink zu genießen. Und mit einer Hand näht es sich so schlecht :) Das Tragetuch ist leider nicht jeden Tag super... 



Natürlich werde ich euch aber über meine Nähprojekte hier auf dem Laufenden halten!

Weitere Fazits zum Thema #myfallessentials findet ihr aber heute, aber auch in den kommenden Tagen auf folgenden Blogs:

Mein Gewisses Etwas
Herzekleid
Fantantisch
EllePuls

Viele liebe Grüße,



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Bodies Gr. 50 und Plotter-Freebies

Bevor die Bodies in Größe 50 nicht mehr passen müssen sie natürlich noch auf den Blog. Entstanden sind diese, bis auf den weißen, alle aus Reststoffen. Der Streifenstoff ist zum Beispiel von meiner Bethioua noch übrig gewesen.


Verziert mit Plott- Motiven, die bis auf "Ich war's nicht" tatsächlich alles Freebies sind. Eingefasst mit buntem Jersey-Schrägband, begleiten uns diese Bodies seit der kleine Mann auf der Welt ist. Genäht nach dem Klassiker, Regenbogen-Body von Schnabelina, ein Freebook. 


Die genähten Bodies passen um einiges besser als die Gekauften, die wir "vererbt" bekommen haben. Also ich denke, da werden auch in Größe 62 noch weitere entstehen:)
Den Cool Boy gibt es als Plotter-Freebie bei Misses Cherry. (Leider ist der Blog momentan nicht erreichbar, ich hoffe das ändert sich wieder den hier gibt es echt viel zu entdecken und finden!)


Diesen Plott musste ich unbedingt haben, denn ich bin mir sicher der wird auch in Zukunft noch passen! Leider ist diese Datei kein Freebie, aber mir war sie es wert! (Bis zum 29.03. gibt es sie noch für 2€ bei Makerist!)


Den tollen Bären gibt es als Plotter-Freebie und für die ohne Plotter als Applikationsvorlage bei Angorafrosch. Ich habe diesen ganz einfarbig gemacht, finde ihn aber auch bunt super!


Auch Love Inside ist von Misses Cherry. Diesen Plott hatte ich schon bei den Bodies verwendet, die ich als Geschenk genäht hatte. 

Alle Bodies haben auch ein Größenetikett von mir erhalten. Ich komme schließlich jetzt schon durcheinander was welche Größe ist! Und so kann ich meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. 


Druckknöpfe sind die Jersey-Druckknöpfe von Snaply und diese funktionieren echt wunderbar! So ein Body muss schließlich nicht nur einmal an- und ausgezogen werden ;)

Ein Tipp noch am Ende: Setzt die Plottmotive lieber weiter oben an! Man glaubt gar nicht wie hoch der Bund der Hosen geht :)

Viele Grüße,




Schnitt: Regenbogen-Body


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Draußen-Anzug

Bei einer Freundin hatte ich einen geniale Lösung für Babies gesehen: Ein Anzug, an dem man die Arme und Beine umschlagen kann und sich damit Handschuhe und extra Socken sparen kann. So etwas wollte ich für den Mini-Metterlink auch nähen!


Also habe ich mich bei den Baby-Schnittmustern umgesehen und wurde nicht so richtig fündig. Einzig der Schlafanzug von Näähglück hatte so etwas ähnliches. Also kaufte ich mir den Schnitt. Genäht habe ich ihn natürlich auch, dazu mehr zu einem anderen Zeitpunkt. 

Da ich meist mehrere Babyklamotten gleichzeitig nähe, nahm ich am gleichen Tag noch das Buch Babyleicht von Klimperklein in die Hand und stieß auf den perfekten Schnitt! So oft hatte ich das Buch schon durchgeblättert, dieses Detail blieb mir aber irgendwie verborgen....


Klar das ich den Draußen-Anzug dann auch gleich nähen musste. Ich habe kuscheligsten Alpen-Sweat verwendet und würde mich jedes Mal am liebsten mit reinkuscheln :)


Genäht habe ich eine Größe 56, die jetzt aber noch sehr üppig ist. Der Draußen- Anzug ist aber natürlich grundsätzlich schon weiter geschnitten um ihn über die normalen Klamotten ziehen zu können. Momentan muss man den Mini-Metterlink darin noch suchen :)


Das Schäfchen zeige ich euch mal noch genauer. Das war in der Schwangerschaft mein stetiger Begleiter, wenn ich zu müde für die Nähmaschine war. 

Viele Grüße,


Schnitt: Draußen-Anzug aus dem Buch "Babyleicht" von Klimperklein
Stoff: Alles für Selbermacher (gibt es scheinbar momentan nicht mehr)
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Lieblingsblogger gefragt: Heute Veronika von Tag für Ideen

Jede Woche heißt es nun hier: Lieblingsblogger gefragt. Mein Ziel ist es euch meine Lieblingsblogs vorzustellen, schließlich gibt es so viele tolle Blogs, die man aber erstmal finden muss.

Unter "Lieblingsblogger gefragt" findet ihr im Übrigen alle Lieblingsblogger, die schon bei mir zu Gast waren. 


Heute ist Veronika von Tag für Ideen zu Gast. Nicht nur ihr Klamotten-Stil gefällt mir total gut, auch ihre Kissen könnten komplett bei mir einziehen oder sollte ich einfach direkt in ihr neues Haus einziehen? Denn bei den Einblicken, die wir bisher vom Haus bekommen haben, war ich immer total begeistert. Aber jetzt mehr von Veronika:

Wer bist du und wie lange bloggst du schon?

Hallo!
Ich bin Veronika, wohne in Österreich im wunderschönen Bregenzerwald
und nähe ganz intensiv seit meine 4-jährige Tochter auf die Welt gekommen ist.
Mit Vorliebe Baby- und Kinderkleidung.

Wie kamst du zum nähen und wie lange nähst du schon?

Das nähen habe ich zum Ausgleich zu meinem früheren sehr zeitintensiven & stressigen Beruf begonnen. Genäht habe ich - damals mit Mamas Nähmaschine - bestimmt rund 300 Stoffherzchen. Diese wurden mit Watte gestopft und von Hand zugenäht.
Recht ähnlich zu meinem jetzigen Beruf fällt mir gerade auf ;-)

Wie sieht dein „Fuhrpark“ aus?

Mein Maschinen-Park besteht ganz neu aus:
der Brother Innov-is V3 Stickmaschine - darüber erzähle ich die nächste Zeit mehr im Blog
der Babylock coverstitch (ebenfalls im Blog mit der Testreihe“MissionUnderCover”)
einer Singer Overlock 14SH654 damals bei Eduscho gekauft - also eigentlich eine sehr günstige Maschine - aber ich bin immer noch glücklich mit ihr
und meiner allerersten Nähmaschine - eigentlich ist es eine kombinierte Stick-/Nähmaschine - der Singer Futura CE-350. Eine Maschine, die mir fast täglich seit gut 5 Jahren treue und verlässliche Dienste leistet!!



Kleiner Einblick ins Nähzimmer?

 ...Mhhh…. schwierig… ;-)
In gut 1 Monat ziehen wir um. Dann wartet dort ein großes helles Nähzimmer. In meinem alten herrscht gerade Chaos, da ich schon am räumen/vorsortieren etc… bin. Das kann ich euch nicht mehr zeigen. Aber ein kleiner Einblick ins Neue sehr ihr hier:



Wie kamst du zum bloggen und wie lange bloggst du schon?

Ich hatte vor meiner Elternzeit einen relativ kommunikativen Beruf. Sah jeden Tag haufenweise Leute, und war von einem Tag auf den anderen in einem Dorf - zugezogen -  in einer Wohnung mit meinem Baby.
Ich glaube, ich hatte Gesprächsbedarf…. ;-).
...oder suchte eine Herausforderung.
...und hatte den Traum vom Probenähen & Stoffe zu Designbeispielen vernähen
so lief das damals ungefähr... ;-).

Was sind deine Lieblingsblogs?

Inzwischen habe ich richtig viele Blogs auf denen ich gerne lese. Diese zu werten würde mir richtig schwer fallen.



Deine Lieblingsschnitte?

Ebenfalls sehr schwierig… das wechselt je nach Jahreszeit, Stimmung, etc…
Was aber einfach immer geht (für mich) ist eine Else.
Und (fürs Kind) der Täschling


Dein Lieblings-„Stoffdealer“?

Inzwischen richtiger Fan bin ich von Lebenskleidung geworden.
Die Stoffe haben eine Traumqualität und die Farben wunder- wunderschön!!!

Kaufst du deine Stoffe lieber online oder offline?

Wegen des Mangels an Stoffhändlern vor Ort gerne Online.
Auch durch mein Gewerbe und das Benötigen größerer Mengen kann ich so bessere Einkaufspreise erzielen. Leider. Ich würde gerne anders können.

Dein Lieblingsstück?

Meine Herbstelse.
Ich freue mich schon richtig darauf, sie im Frühling wieder aus dem Schrank zu holen!!!

Liebe Veronika, vielen Dank für deine Antworten! Ich habe mich sehr gefreut, das du dabei warst! Und das neben dem Streß mit dem Hausbau, in das ihr momentan einzieht. Ich wünsche euch alles Gute für dieses neue Kapitel und hoffe, das es dann bald mal wieder mit einem Treffen klappt!

Kennt ihr Veronikas Blog? Zählt er vielleicht auch zu euren Lieblingsblogs?

Viele Grüße,




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Lieblingsblogger gefragt: Heute Änni von Ännisews

Jede Woche heißt es nun hier: Lieblingsblogger gefragt. Mein Ziel ist es euch meine Lieblingsblogs vorzustellen, schließlich gibt es so viele tolle Blogs, die man aber erstmal finden muss.

Unter "Lieblingsblogger gefragt" findet ihr im Übrigen alle Lieblingsblogger, die schon bei mir zu Gast waren. 

Heute darf ich Änni vom Blog Ännisews bei mir begrüßen! Änni näht nicht nur tolle Sachen, sie hat auch einen wunderbaren Schreibstil und so bleibt es nicht aus, das man bei dem ein oder anderen Blogpost richtig lachen muss. Seit einem Jahr bekommen wir auch den Mini-Mann immer wieder zu sehen und auch hier dient sie mir jetzt natürlich besonders als Inspirationsquelle :)

So, nun lassen wir aber Änni selber zu Wort kommen: 


Wer bist du und wie lange bloggst du schon? 

Ich bin Änni aus Stuttgart, 35 Jahre alt, Grafik-Designerin und seit 2015 Mutter eines Sohnes. 
Meinen Blog gibt es seit Dezember 2012.


Wie kamst du zum nähen und wie lange nähst du schon? 

Ich hab schon immer gerne gewerkelt und Sachen selbst hergestellt. Die Nähmaschine meiner Mutter zog wie selbstverständlich mit mir aus, und wurde immer mal wieder benutzt um etwas auszubessern. Irgendwann fand ich gefallen an kleinen Täschchen und war mir sicher, dass ich das auf jeden Fall auch kann. Und eine Patchworkdecke  kann ja auch nicht sooo anspruchsvoll sein, oder? Beide Male war das rückblickend ein klarer Fall von totaler Selbstüberschätzung, aber ich hab Spaß am Nähen gefunden und wusste, dass das mein neues Hobby wird. Einen Teil meines ersten Blogjahres habe ich noch auf der alten Krücke meiner Mutter genäht bis ich mir sicher war, dass das Nähen nicht nur eine kurze Phase sein wird. Für diese Erkenntnis habe ich mich mit einer neuen Maschine belohnt und gleich noch eine Ovi hinterher gekauft, denn die Täschchen der Anfangszeit waren schnell Geschichte und Kleidung ist zum Schwerpunkt geworden.

Wie sieht dein „Fuhrpark“ aus? 

Meine Nähmaschine aus der Anfangszeit hat letztes Jahr Platz für die großartige Bernina 580 gemacht die ich ausgiebig testen darf und auch auf dem Blog noch vorstellen werde. Durch die MissionUnderCover habe ich seinerzeit die für mich perfekte Coverlock gefunden (BLCS) und will sie nicht mehr missen.
 Meine Overlock ist noch das erste Modell (Brother1034D) – sie erfüllt noch ihren Zweck, schwächelt aber schon ein bisschen und wird bestimmt die nächste Maschine sein, die durch ein hochwertigeres Modell ersetzt wird. Solange sie aber noch kann wie ich will ist alles gut.

Kleiner Einblick ins Nähzimmer? 

Gerne.


Wie kamst du zum bloggen? 

Ich habe 2012 angefangen Blogs zu gelesen und fand den Austausch toll: Man kennt sich nicht, kommentiert aber trotzdem bei anderen und tauscht sich aus. Relativ schnell war klar, dass ich nicht nur bei anderen „konsumieren“, sondern auch selbst zeigen wollte was ich so nähe. 
Kontakt mit Gleichgesinnten hatte ich ohne das Internet nicht und immer nur die nichtnähenden Freunde mit den neuen Klamotten nerven... der Applaus beim zehnten genähten Shirt in blau-weiß geringelt ist halt auch nicht mehr so euphorisch wie beim ersten. ;-) 


Was sind deine Lieblingsblogs? 

Ich schätze generell die Inspiration und die Gemeinschaft in der Blogszene (oder vielmehr in meinem Blogger-Umfeld) und will hier niemanden hervorheben. Bei der einen ist es ihr toller Stil, bei der anderen die Fähigkeit Herausforderungen perfekt zu meistern, besonders tolle Kleidungsstücke zu fertigen oder das Genähte hübsch zu präsentieren. Aber IMMER sind es Blogs mit guten Bildern die mich anlocken.

Deine Lieblingsschnitte? 

Hier bin ich sehr hin- und hergerissen zwischen dem Toaster-Jasper-Trend und dem guten alten Usedom-Pulli oder FrauKarla. Für den Minimann mochte ich in den kleinen Größen die Yellow-Sky-Jacke sehr gerne, aktuell bin ich großer Fan von Fabelwalds Robin Hoodie – ein perfekt wandelbarer Pullischnitt ab Größe 92.





Dein Lieblings-„Stoffdealer“? 

Ganz klar Catrin vom Stoffbüro

Kaufst du deine Stoffe lieber online oder offline? 

Theoretisch macht mir natürlich „Kaufen mit Anfassen“ mehr Spaß, hier in Stuttgart ist die Auswahl an Läden mit für mich interessanten Stoffen aber eher gering, also muss der Internetumweg gegangen werden. Es dauert ja auch nicht lang bis man genau weiß, bei welchem Hersteller man sich darauf verlassen kann, dass die Stoffe die gewünschte Qualität haben. Und, mittlerweile (ein Vorteil des Onlineshoppings!) kennt meine Stoffdealerin meine Vorlieben, berät mich entsprechend und nimmt mir (wenn gewünscht) auch mal die Auswahl eines passenden Kombipartners ab. Ganz zu Schweigen von den Luftballons im Paket auf die der Minimann total abfährt. Das ist perfekter Service!

Dein Lieblingsstück? 

Stoff, Nähteil oder Theater? Stoff ist aktuell mein Strickpunkt in Schwarz/Taupe. Das genähte Teil wäre entweder einer meiner Jasper-Pullis oder Usedom in diagonalen Streifen (schon am Ende der Schwangerschaft getragen und jetzt immer noch ein absolutes Lieblingsteil und so oft im Einsatz).
Ach, Theater interessiert ja doch niemanden ;-)



Vielen lieben Dank Änni das du dabei bist! Und natürlich meinte ich das Lieblingsstück im Kleiderschrank :) Ich habe versucht die Fragen so kurz wie möglich zu halten, da können wichtige Details auch mal verloren gehen....

Viele liebe Grüße,
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Heimgeh-Outfit für den Mini-Metterlink

Endlich war es soweit und wir dürfen unseren Mini-Metterlink seit bald zwei Wochen in den Armen halten! 

Natürlich hatte ich es mir nicht nehmen lassen ein Heimgeh- Outfit zu nähen. Entgegen aller Empfehlungen habe ich tatsächlich die Größe 50 gewählt (in Größe 56 hatte ich ein Ersatzoutfit dabei :)), was auch gut so ist. Denn der kleine Tropf schwimmt in Größe 56 noch etwas, was sich ohne Frage schnell ändern wird.


Genäht habe ich den Regenbogen-Body, der Klassiker unter den Schnittmustern für Babies. Nicht nur das es ein Freebie ist, sondern einfach alle Größen bereithält und auch noch mit unterschiedlichen Halsausschnitten aufwarten kann. Ich habe mich für den "klassischen" amerikanischen Ausschnitt entschieden.

Mein Doppelfaltschrägbinder (für die Coverlock, FräuleinAn erklärt genauer was das ist) ist bei den Bodies wirklich gold wert, wenn die richtige Einstellung gefunden ist. Dann kann ich damit aber im Akkord einfassen, was ich der Einfachheit halber dann auch so gemacht habe :) Es blieb also nicht bei dem einen Body.

Der Plott ist ein Freebie von Paul&Clara, das einfach perfekt passte!



Dann war ich lange auf der Suche nach einem Hoodie-Schnitt, den es bereits in Größe 50 gibt. Und ja, ich habe auch das Buch von Klimperklein, der sagte mir jedoch nicht so zu. Wie gut das sich der kleine Mann etwas Zeit ließ, so konnte ich das Ebook Henry von Rosarosa noch nähen. Der Schnitt ist wirklich total putzig und bietet doch so einige Variationsmöglichkeiten. Ich habe mit dem Sweat "Bandits" und dem farblich passenden Uni-Sweat von Alles für Selbermacher etwas gespielt.

Der Hoodie ist wirklich total putzig geworden und auch gut an- und auszuziehen. Das ist ja bei Babykleidung doch sehr entscheidend!


Passend dazu habe ich noch eine Baggy-Pants-Baby von Kid5 genäht. Für den Bund habe ich den Sweat verwendet, da ich keine passende Bündchenfarbe da hatte.  Leider habe ich in meiner Euphorie nicht bedacht, das Bündchenstoff viel dehnbarer ist als Sweatstoff und somit ist die Hose leider zu eng geworden. Aber das liegt tatsächlich nicht am Schnittmuster, die Hose habe ich nämlich noch in zig weiteren Varianten genäht! 

Tatsächlich hätte ich aber auch auf eine Hose in Größe 50 verzichten können, hier passt die Größe 56 schon wunderbar!


Passend dazu gab es dann noch eine Mütze nach dem Schnitt "Baby Hat", ebenfalls von Kid5. Die Mütze passt wirklich super und begleitet uns momentan auf unseren Spaziergängen.


Mein Tipp an alle Bald-Mamas: Ja, die Kinder wachsen schnell. Ja, die Größe 50 passt ihnen eventuell von Anfang an nicht mehr. Nein, näht und kauft nicht alles gleich in Größe 62, denn dann steht man erstmal blöd da, weil alles viel zu groß ist. So ein Backup in der kleinen Größe kann nicht schaden. Und vergleicht vor allen Dingen, wie die Klamotten und Schnittmuster ausfallen. Hier gibt es auch große Größenunterschiede!


Ich muss wohl nicht sagen, das unser kleiner Mann dieses Outfit nicht in Gänze anhatte, als wir daheim ankamen? Tatsächlich hatte auch der Hoodie erst später seinen ersten Einsatz. Aber der Mini-Metterlink war trotzdem gut gekleidet und den Body lieben wir!

Viele Grüße,



Schnitte: Regenbogen-Body, Hoodie "Henry", Hose "Baggy-Pants-Baby",  Mütze "Baby Hat"
Plott: Paul&Clara
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Lieblingsblogger gefragt: Heute Maarika von Liivi und Liivi

Jede Woche stelle ich euch an dieser Stelle eine meiner Lieblingsbloggerinnen vor, denn ich finde es gibt so viele tolle Blogs, die man aber auch erst entdecken muss. Und so bin auch ich auch bei anderen Bloggerinnen in der Blogroll immer wieder auf neue Blogs gestoßen, die ich mir heute gar nicht mehr wegdenken könnte. 

Heute darf ich Maarika von Liivi&Liivi bei mir begrüßen. Ich habe mich sehr gefreut das sie dabei ist, denn ich mag ihren Blog wirklich total gerne! Ihre tollen Bilder, die tollen kombinierten Stoffe und weil man immer wieder was Neues bei ihr entdeckt! Nicht umsonst genießt sie das Vertrauen von vielen Stoff- und Schnittdesignerinnen. Und Maarika, ich will dich endlich mal persönlich kennenlernen :) 


So, jetzt lasse ich aber mal Maarika zu Wort kommen:

Wer bist du und wie lange bloggst du schon?

Ich bin Maarika, über 40 und lebe nun schon seit 3,5 Jahren mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern (2,5 und 7 Jahre) in Jerusalem - einer wunderschönen und spannenden, aber auch anstrengenden Stadt! Mein Mann arbeitet hier an der deutschen Schule, ich selbst bin zur Zeit in verlängerter Elternzeit und genieße die Freiräume, die mir dadurch beschert werden. Neben Kindererziehung und Haushalt nutze ich diese hauptsächlich um für mich und meine Familie zu nähen und darüber zu bloggen. Seit 2013 findet ihr meine Ergebnisse unter Liivi & Liivi,  auf Facebook oder neuerdings auch auf Instagram.

Wie kamst du zum nähen und wie lange nähst du schon?

Zum ersten Mal genäht habe ich in der Schule, im Textiles Gestalten Unterricht der 9. Klasse - gibt es so etwas heute eigentlich noch? Am Ende des Halbjahres hatte ich eine karierte Kochschürze mit Rüschen genäht und Blut geleckt. Eine AG folgte, in der ich eine Hose und eine Bluse (damals noch mit SCHULTERPOLSTERN) fabriziert habe. Danach war dann lange Schluss - es gab damals einfach keine Stoffe, die mir gefallen haben. Erst als sich in der engeren Familie das erste Kind ankündigte habe ich den Wunsch verspürt wieder das Nähen anzufangen. Ich habe mir eine Nähmaschine gewünscht, ein Schnittmuster gekauft und die für einen Anfänger viel zu komplizierte Burda-Schnitt Hose für das Baby begonnen - diese liegt im Übrigen bis heute unfertig in der Schublade. Die Maschine stand dann 10 Jahre (!!!) im Keller - bis ich selber ein Kind bekommen habe. Ich habe einen Auffrischungskurs an der VHS gemacht, mir hübsche Stoffe gekauft (der Markt hat sich zum Glück geändert) und seither nicht aufgehört zu nähen. Das ist jetzt gut 6 Jahre her.

Wie sieht dein „Fuhrpark“ aus?

Nähmaschine Bernina B350 special Edition (das ‚spezial‘ hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht, war aber der bessere Deal)
Overlock vom Discounter (soll irgendwann gegen eine bessere ausgetauscht werden)
Plotter Silhouette Cameo
gespart wird auf eine Coverlock


Kleiner Einblick ins Nähzimmer?

Mein Nähzimmer ist eigentlich unser Gästezimmer. Was als Nähecke im Gästezimmer anfing, hat sich aber über die letzten Jahre sehr ausgebreitet und das Nähzimmer beherbergt nun eine Schlafecke ;-)
Das Nähzimmer ist meistens nicht vorzeigbar (es sei denn, es kündigen sich Gäste an). Ich arbeite häufig an mehreren Projekten gleichzeitig oder so schnell hintereinander, dass sich überall Schnittmuster, Stoffberge und diverse Bänder und Gummis auftürmen. Ich wünsche ich wäre etwas konsequenter und würde immer alles direkt nach dem Verwenden verräumen… vielleicht in meinem nächsten Leben. In unserem nächsten Zuhause brauche ich auf jeden Fall das größte Zimmer in der Wohnung, das sieht sogar mein Mann ein, haha…



Wie kamst du zum bloggen und wie lange bloggst du schon? 

Die Idee über mein Hobby zu bloggen kam relativ schnell auf. In meinem Umfeld gab es damals niemanden, mit dem ich mich über dieses Thema hätte austauschen können. Die einzige Person, die mir bis heute Austauschpartnerin ist, ist weggezogen. Ein Blog schien mir ein guter Weg zu sein, sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Darüber hinaus wollte ich gerne bei diversen Linkparties, Sew Alongs und auch Probenähaufrufen mitmachen - dafür war ein Blog nötig - und Liivi&Liivi geboren. Ich bereue diesen Schritt, der jetzt 4 Jahre zurückliegt, keine Sekunde - der Austausch und Kontakt mit anderen nähbegeisterten Menschen erfüllt mich jeden Tag mit Freude. Ich durfte bereits einige Bekannte aus der Bloggerwelt persönlich kennenlernen, durfte die unterschiedlichsten Schnitte im Vorfeld testen, wunderschöne Stoffe zu Designbeispielen vernähen, einen frühen Blick in spannende Nähbücher werfen und – wie heute hier – in Bezug auf mein Hobby Rede und Antwort stehen. Das sind Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Zum Glück ist es dafür ganz egal, wo ich wohne. Das WorldWideWeb kennt diesbezüglich keine Grenzen.


Was sind deine Lieblingsblogs?

Puh, das ist wirklich eine sehr schwere Frage. Ich folge mittlerweile über hundert Blogs, die mich auf die ein oder andere Weise inspirieren. Da ist es wirklich schwierig nur einige herauszupicken. Spontan fallen mir aber folgende ein:
Kayhuderfjaeril und Walliba - zwei Frauen, die mit ihren Stoffkombis, Details und Fotos immer direkt in mein Herz treffen
Stahlarbeit und Ännisews - zwei Frauen, deren Wortwitz und Selbstironie immer ein Lächeln auf meine Lippen zaubern,
Brightday Loves und Miminäht - zwei Frauen, die immer außergewöhnliche und lässige Schnitte (nicht nur) für die Frau zeigen,
und Elle Puls - die mich durch ihre Überlegungen zum eigenen Kleiderschrank und Stil beständig zum Nach- und Umdenken bringt.

Deine Lieblingsschnitte?

Ich bin eigentlich niemand, der ein und den selben Schnitt immer und immer wieder näht. Ich habe großen Spaß daran neue Schnitte zu entdecken und auszuprobieren. Ich stöbere deshalb nicht nur gerne bei deutschen Schnitterstellern, sondern auch im englischsprachigen Bereich oder auch in Nähzeitschriften wie Ottobre oder La Maison Victor.
Wenn ein Schnitt dann doch wiederholt unter die Nadel kommt, dann ist es meistens ein Basic-Schnitt mit dem gewissen Etwas (hier gerne Fritzi/Schnittreif oder KID5) oder mit viel Wandlungspotential. Im letzten Jahr mochte ich für die Kinder zum Beispiel das Beachy Boatneck Shirt von Blank Slate Patterns, die Luckees Hose von NipNaps oder das Soleil-Dress von Baste and Gather  super gerne.
Ich selber habe mehrere Else-Kleider von schneidernmeistern im Schrank. Nähen nach dem Baukastenprinzip - das mag ich.



Dein Lieblings-„Stoffdealer“?

Ich kaufe am Liebsten bei Stoffhändlern, die eine gute Auswahl hochwertige Stoffe auf Lager haben (gerne auch Bio-Stoffe), Stoffe für die ganze Familie und zusätzlich auch allen Schnick und Schnack rund ums Nähen führen. Immer gut beraten bin ich bei der Eulenmeisterei, dem Stoffbüro, Alles-Für-Selbermacher, Frau Tulpe oder auch Stoff&Liebe. Snaply hat alles, was ich an Ösen oder an Material für Taschen benötige (und neuerdings auch eine tolle Stoffkollektion). Aber natürlich werde ich auch in hundert anderen Shops schwach…


Kaufst du deine Stoffe lieber online oder offline?

Eigentlich streichele und fühle ich Stoffe sehr gerne. Nur wenn man einen Stoff in der Hand hält kann man etwas über die Dicke, Struktur und Qualität sagen. Da es in Jerusalem aber keine (oder nur sehr wenige) hochwertigen dehnbaren Stoffe gibt, kaufe ich zur Zeit fast alle meine Stoffe online. Bei den Stoffdealern meines Vertrauens gibt es in der Regel auch keine bösen Überraschungen.


Dein Lieblingsstück?

Mein Lieblingsstück ist eigentlich immer das, was gerade unter der Maschine liegt. Ich freu mich auf neue Stoffkombis, neue Schnittführungen und Nähtechniken und auf die strahlenden Gesichter meiner Lieben, wenn sie ihr neues Kleidungsstück anprobieren.
Mein Herz schlägt aber ganz besonders für meine Signatur-Else, auch wenn es sicher eines meiner einfachsten und schlichtesten Nähwerke ist und mir keine großen Nähkünste abverlangt hat. Manchmal bedarf es eben nicht viel…







Ohja, das kenne ich! Ein Lieblingsstück ist meist eines der simpelsten im Schrank und gerade deshalb so besonders! Ich danke dir, das du dabei warst liebe Maarika! 
Und ich hoffe ihr könnt nun verstehen warum ich Maarika und ihren Blog so gerne mag? 

Viele liebe Grüße,
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